Die Bundesbürger blicken demzufolge insgesamt wieder optimistischer in die Zukunft, machen sich aber auch Sorgen um die gesetzliche Rente. Die Verbraucherstimmung könnte im Januar wieder aufhellen, und die Mehrheit der Deutschen will 2004 mehr für ihre Gesundheit tun.
- 38 Prozent gehen mit Hoffnungen in das Jahr 2004, während es zum Jahreswechsel 2003 nur 31 Prozent waren.
- Nur noch 26 Prozent (Vorjahr: 31 Prozent) blicken voller Furcht auf das neue Jahr.
- Mit Skepsis schauen 27 Prozent (30 Prozent) dem nächsten Jahr entgegen.
Die Trendwende zu besserer Stimmung ist nur im Westen spürbar
- Dort gehen 40 Prozent hoffnungsfroh ins neue Jahr.
- Dagegen hat sich in Ostdeutschland die Stimmung im Vergleich zum vorangegangenen Jahreswechsel noch einmal um zwei Prozentpunkte verschlechtert.
- Nur 31 Prozent blicken optimistisch auf 2004.
- Bei einer Mehrheit von 34 Prozent herrschen negative Gefühle vor.
Kein Vertrauen der Bundesbürger in die gesetzliche Rente
- Wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Finanzdienstleisters AWD ergab, sind 92 Prozent der Befragten davon überzeugt, dass die Rente nicht mehr sicher ist.
- Zugleich glauben 83 Prozent, dass künftig mehr Rentner als bisher in Armut leben werden.
- 61 Prozent gaben an, 2004 mehr für den Aufbau einer privaten Altersvorsorge tun zu wollen.
Optimistischer Blick auf das Konsumklima
- Das Vorziehen der Steuerreform wird nach Einschätzung des Marktforschers GfK das Konsumklima in Deutschland stabilisieren. Die Entscheidung sei ein Schritt in die richtige Richtung, sagte GfK-Chef Klaus Wübbenhorst. Bereits im Januar könne sich die Verbraucherstimmung aufhellen. «Ein grundsätzlicher Stimmungsumschwung ist jedoch erst dann zu erwarten, wenn auch vom Arbeitsmarkt wieder positive Signale kommen», schränkte GfK-Experte Rolf Bürkl ein. Verhältnismäßig gut sah es im Dezember mit den Konjunkturerwartungen der Bürger aus. Trotz eines leichten Rückgangs des Indikatorwerts auf minus 1,6 Punkte bestünden gute Voraussetzungen, dass sich die Verbraucher auf eine positive Entwicklung der Konjunktur einstellten.
Gute Vorsätze bei der Gesundheit und Familie
- 61 Prozent haben sich nach einer repräsentativen Umfrage des Emnid-Instituts für die TV- Zeitschrift «Bildwoche» vorgenommen, mehr für die eigene Gesundheit zu tun.
- Auf Platz 2 der guten Vorsätze: 48 Prozent der Befragten wollen sich mehr Zeit für die Familie nehmen.
- Platz 3: Mehr sparen - das haben sich 41 Prozent der Deutschen vorgenommen.
Wie gute Vorsätze eine Chance zur Realisierung erhalten, lesen Sie hier
Quelle: dpa - Meldung vom 30.12.2003